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In the last several years, I have had problems with “special days”, like Christmas Day, or New Year’s Day, or Mothers’ Day, or Valentine’s Day… I even had problems with Sundays, because it’s a day that you’re supposed to behave differently. I like to behave differently any day I wish, and often work on Sundays even when I don’t have to.
Everyone tries so hard to do things in some expected way on some particular day. Perhaps that’s why it’s called tradition. For example, everyone expects to get drunk on New Year’s Eve, or feel kindness and love to their fellow humans on Christmas day. Much of it is either commercial or spiritual marketing, and in some cases, both. In the case of many in my generation, such days are the cause of much stress.
Birthdays are another story. They actually do belong to an individual, although with almost six billion people on the planet, it is inevitable that you share your birthday with millions of others. As birthdays can be special, landmark birthdays are even more special, such as the ones that end with zero, delineating not just another year, but another decade of one’s life. Decade birthdays bring certain worries about getting older and are often celebrated in special ways.
This is a photograph from Barbara’s 50th birthday party. It was set in a three story building that used to be a well known brothel in the Etoile neighborhood in Paris. The theme was Mafia, but Barbara came as Tina Turner. It was her birthday and she could do what she pleased.
This is also a photograph of Barbara as she celebrated up to that point a life blessed with love, good health and prosperity, a wonderful extended family and a husband whom she loved and who loved her very much. She could not have known that day that her fortune would soon change as a devastating illness struck her husband.
For several years now, and perhaps for a few more she has been and will be taking daily care of a person who can no longer take care of himself, and who in fact often cannot recognize her nor the enormous amount of love, work, and affection she provides him. Hers has become a life of pain and suffering, but also one of great sacrifice and courage, and admirable dedication, and yet she still smiles a beautiful smile. Her life has become a noble illustration of what true love means. I wish her strength, and I hope that she will eventually regain peace and happiness with wonderful memories of the special days in her life.
Paris – 22 March 1997
(written March 2006)
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In den letzten paar Jahren hatte ich Probleme mit „besonderen Tagen“ wie Weihnachten oder Neujahr oder Muttertag oder Valentinstag. … Ich hatte sogar Probleme mit Sonntagen, weil es ein Tag ist, an dem man sich anders verhalten soll als sonst. Ich mag es, mich anders zu verhalten an Tagen meiner Wahl; oft arbeite ich sonntags, selbst wenn ich nicht müsste.
Jeder strengt sich so sehr an, an diesen bestimmten Tagen Sachen so zu tun wie erwartet. Vielleicht nennt man es deshalb Tradition. Zum Beispiel erwartet jeder, sich an Silvester zu betrinken oder zu Weihnachten Wärme und Liebe gegenüber seinen Mitmenschen zu empfinden. Vieles davon ist entweder kommerzielles oder spirituelles Marketing, und in manchen Fällen beides. Für viele Vertreter meiner Generation bedeuten solche Tage vor allem Stress.
Geburtstage sind da etwas anders gelagert. Sie gehören tatsächlich zu einem Individuum, obwohl es bei fast sechs Milliarden Menschen auf dem Planeten unvermeidbar ist, dass man seinen Geburtstag mit Millionen anderer Leute teilt. Wenn schon Geburtstage etwas Besonderes sind, gibt es welche, die noch besonderer sind, z.B. runde Geburtstage, die nicht nur ein neues Jahr, sondern ein neues Jahrzehnt einläuten. Solche Geburtstage bringen Ängste über das Alter mit sich und werden oft auf besondere Art gefeiert.
Das hier ist ein Foto von der Party zu Barbaras 50. Geburtstag. Wir feierten ihn in einem Gebäude über drei Etagen, das früher einmal ein bekanntes Bordell im Etoile-Viertel in Paris gewesen war. Das Motto war Mafia, aber Barbara kam als Tina Turner. Es war ihr Geburtstag, also konnte sie tun, was sie wollte.
Es ist auch ein Foto von der Barbara, die bis zu diesem Zeitpunkt ein Leben geführt hatte, das mit Liebe, Gesundheit und Wohlstand gesegnet war, einer wunderbaren Familie und einem Mann, den sie liebte und der auch sie sehr liebte. Sie konnte damals nicht ahnen, dass sich ihr Schicksal bald ändern würde und eine furchtbare Krankheit ihren Mann befallen würde.
Seit einigen Jahren, und vielleicht noch für viele weitere, übernimmt sie die tägliche Pflege einen Menschen, der nicht mehr für sich selbst sorgen kann und der oft weder sie noch die enorme Menge an Liebe, Arbeit und Zuneigung, die sie ihm gibt, wahrnimmt. Ihr Leben ist zu einem voller Schmerz und Leiden geworden, aber auch voller Opfer und Mut und bewundernswerter Hingabe. Ihr Leben ist zu einem edlen Sinnbild dafür geworden, was wahre Liebe bedeutet. Ich wünsche ihr Kraft und hoffe, dass sie eines Tages Frieden und Glück zurückerhält und dass sie sich an die wunderbaren besonderen Tage in ihrem Leben erinnern wird.
Paris – 22. März 1997

