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Rich people may have a lot of fun doing things their way, but I think they miss out on a lot of simple pleasures like grocery shopping, experiencing diversity or creativity on the subway, and kitchen parties. Well, not necessarily parties designed to happen only in the kitchen, but parties where invariably some or all of the guests end up in the kitchen.

In many of the parties I go to, the kitchen is actually central to the gathering because that’s where the “bar” happens to be, along with the ice, and other party goodies. At some parties, I wished I was with the rich, so I wouldn’t have to watch people put their dirty hands in the ice bag; or where slobs put out their cigarettes in a dirty food dish. But in general, spontaneous kitchen gatherings are often quite fun, and in cities like New York, often unavoidable since the relatively expensive apartments of the not so rich can be so small that the crowds overflow into the kitchen.

In 1997 I evolved from simply taking snapshots at parties, to carrying my 6x7 camera and a large hand held flash unit to take portraits at the many parties I went to. In fact, the project itself induced me to go to even more parties. In two years time, I took almost 1900 of these portraits, some of a single person, posing in place, with party activity going on in the background, and others of two or more people.

This is Tamara, Jennifer, and Mark at Andy and Anouchka’s apartment in the East Village in Manhattan. This was also during the Lounge movement which I helped create in New York with my regular Lounge parties in small bars and large night clubs, so it wasn’t unusual to see people wearing fancy clothes and cocktail dresses at even these small kitchen parties. Actually, there were about twenty people at this get together, but I happened to catch these three in a brief moment when all the others were in other rooms.

Lower East Side of Manhattan - 16 November 1997

(written February 2006)

mondolucien flickr


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Reiche Leute haben vielleicht Spaß daran, die Dinge auf ihre Art zu tun, aber ich denke, dass ihnen dadurch viele kleine Freuden entgehen, ob nun Lebensmitteleinkäufe, die Vielfalt und Kreativität in der U-Bahn oder Küchenparties. Nun ja, nicht unbedingt Partys, die von vornherein so geplant sind, dass sie nur in der Küche stattfinden, sondern eher Partys, bei denen unweigerlich einige der Gäste – oder sogar alle – in der Küche landen.

Bei vielen Partys, zu denen ich gehe, ist die Küche von grundlegender Bedeutung, weil sich da die „Bar“ befindet, zusammen mit dem Eis und anderen Partyleckereien. Auf manchen dieser Partys wäre ich lieber bei den Reichen, so dass ich nicht mit ansehen müsste, wie Leute das Eis mit ihren dreckigen Händen herausnehmen oder ihre Zigaretten auf schmutzigen Tellern ausdrücken. Aber im Großen und Ganzen machen spontane Versammlungen in der Küche oft eine Menge Spaß, und in Städten wie New York sind sie oft nicht zu vermeiden, weil die verhältnismäßig teuren Wohnungen der Nichtsoreichen so klein sein können, dass die Küche von Menschenmassen überflutet wird.

1997 ging ich den Schritt, nicht mehr bloß Schnappschüsse auf Partys zu knipsen, sondern meine 6x7 Kamera und einen tragbaren Blitz mitzunehmen, um Portraits zu machen auf den vielen Partys, zu denen ich ging. Genau genommen brachte mich dieses Projekt sogar dazu, zu noch mehr Partys zu gehen. Innerhalb von zwei Jahren machte ich fast 1900 dieser Portraits, manche von einer einzelnen Person, die vor dem Hintergrund der Partyaktivitäten posierte, andere von zwei oder mehr Leuten.

Das sind Tamara, Jennifer und Mark in der Wohnung von Andy und Anouchka im East Village in Manhattan. Zu der Zeit fand auch gerade die Lounge Bewegung statt, zu deren Entstehen in New York ich beitrug, dadurch dass ich regelmäßige Lounge Parties in kleinen Bars und großen Nachtclubs ausrichtete. Also war es nicht ungewöhnlich, Leute sogar bei solch kleinen Küchenpartys in schnieken Klamotten und Cocktailkleidern zu sehen. Eigentlich waren hier etwa 20 Personen anwesend, aber zufällig erwischte ich diese drei in einem kurzen Moment, als sich jeder sonst in anderen Räumen aufhielt.

Lower East Side of Manhattan - 16 November 1997

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