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About ten years ago, my father was driving along a busy road on Long Island. As he stopped at a traffic light, the world went black on him, and he totally lost his eyesight. I still don’t know to this day how he managed to pull the car over to the side, and how he was able to return home. He never quite recovered his full sight, but has since been able to see enough to travel alone on business, and frequently. A few years later, he also had a quadruple bypass heart surgery. He was still living alone, as he and my mother had divorced several years earlier, and was being taken care of by his sisters and a housekeeper. However, he’s an amazing man, full of energy and ambition, and he kept working full time, managing his international business from his office in Beirut.

He had already been married once since his divorce with my mother, but that second marriage did not work out either. About five years ago, he met Paula at a friend’s party and he courted her. They married two years later, and within another year, they had a son whom they named, Georges, my father’s name. I found myself at the age of 45 with a brand new baby brother, who would also be the uncle of my niece who was at that time 20 years old. I don’t know if this is a highly unusual situation, but all my friends seem to be surprised, if not shocked, when they hear the story.

My father has found a new life and new joy with his new family. It has made him stronger and happier, and might even make him live longer. They pray together every day, attend mass every Sunday, and make regular pilgrimages to holy Christian sites. At 70 he refuses to retire and continues to make plans for an active future.

In traditional conservative societies, like the one my father comes from, it may be frowned upon or even impossible to reconsider a second marriage, much less a third one. But this marriage has saved my father by giving him a new license on life, a life that could have been lonely and sad.

Here Dad on the left with Paula at a lunch in a seaside restaurant in the old city of Byblos, in Lebanon. 17 February, 2002

(written January 2006)

mondolucien flickr


Deutsch

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Vor ungefähr zehn Jahren fuhr mein Vater eine belebte Straße in Long Island entlang. Als er an einer Ampel anhielt, wurde die Welt um ihn herum schwarz und er verlor sein Augenlicht. Bis heute habe ich keine Ahnung, wie er es geschafft hat, das Auto an den Straßenrand zu ziehen und nach Hause zu kommen. Sein Sehvermögen ist nie ganz zurückgekommen, aber er kann wieder gut genug sehen, um allein Geschäftsreisen anzutreten, und das häufig. Ein paar Jahre später wurde ihm auch noch ein vierfacher Herzbypass gelegt. Er lebte damals noch allein, da er und meine Mutter sich einige Jahre vorher hatten scheiden lassen, so dass seine Schwestern und eine Haushälterin sich um ihn kümmerten. Allerdings ist er ein beeindruckender Mann, energetisch und ambitioniert, der weiterhin in Vollzeit arbeitete und sein internationales Unternehmen von seinem Büro in Beirut aus leitete.

Nach der Scheidung von meiner Mutter hatte er bereits ein weiteres Mal geheiratet, aber diese zweite Ehe funktionierte auch nicht. Vor etwa fünf Jahren traf er Paula auf einer Party eines Freundes und machte ihr den Hof. Sie heirateten zwei Jahre später und innerhalb eines weiteren Jahres hatten sie einen Sohn, den sie Georges nannten, nach meinem Vater. Ich bekam also im Alter von 45 Jahren einen brandneuen Bruder, der gleichzeitig auch zum Onkel meiner Nichte wurde, die zu dem Zeitpunkt 20 Jahre alt war. Ich weiß nicht, wie ungewöhnlich diese Situation ist, aber all meine Freunde scheinen überrascht, wenn nicht sogar schockiert, zu sein, wenn sie die Geschichte hören.

Mein Vater hat ein neues Leben und neue Freude mit seiner neuen Familie gefunden. Sie hat ihn stärker gemacht und glücklicher, und vielleicht trägt sie sogar dazu bei, dass er länger lebt. Sie beten jeden Tag zusammen, gehen jeden Sonntag in die Messe und pilgern regelmäßig zu christlichen Wallfahrtsorten. Mit 70 weigert er sich, in Rente zu gehen und macht weiterhin Pläne für eine tatenreiche Zukunft.

In traditionellen, konservativen Gesellschaften wie der, aus der mein Vater kommt, mag es sehr argwöhnisch betrachtet werden, oder gar unmöglich sein, eine zweite Ehe zu erwägen, geschweige denn eine dritte. Aber diese Ehe hat meinen Vater gerettet, indem sie ihn zu neuem Leben erweckte, das sonst vielleicht einsam und traurig verlaufen wäre.

Hier ist Dad, links, mit Paula beim Mittagessen in einem Restaurant am Meer in der alten Stadt Byblos im Libanon. 17 Februar 2002

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