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This may not be a good time to write a story about this image because we’re having a cyber-fight, or rather a cyber-misunderstanding.
The internet has had a phenomenal effect on changing people’s attitudes about and towards relationships. It has literally reduced planet Earth into an accessible global village, except where language barriers exist and perhaps for countries that are heavily censored. It has expanded the possibilities for people from places on the opposite side of the world to meet, to develop friendships, and even to fall in love.
Paulo and I became friends about two years ago on Fotolog, a photo blogging website where over two million users maintain social relations via photographs they post and discuss. I have made several other friends through this site but none as close as Paulo. Very close yes, but also very far, as Paulo lives in São Paulo and I live in New York.
We have, as it is commonly known, a long distance relationship. We see each other when we can, when we have the time, the money, and no problems with immigration, as the US Immigration Department frowns upon frequent visitors. This is a very strenuous situation both alleviated and aggravated by modern technologies.
We have been maintaining regular communications via a combination of chat or internet telephone programs; but these virtual conversations lack an essential aspect of personal interaction, body language. Words are exchanged without the visual or aural evaluation of the other’s mood or state of mind. The possibility of misunderstanding is high. In a recent conversation, one of us misunderstood the other’s humor. Combined with the stress already existing from the long physical separation, the war of words escalated, until feelings got hurt.
A week later, the right words have not yet been typed.
New York/São Paulo – 15 June, 2005
(written January 2006)
Deutsch
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Im Moment ist wohl nicht der beste Zeitpunkt, eine Geschichte über dieses Bild zu schreiben, denn wir haben einen Cyber-Streit, oder eher ein Cyber-Missverständnis.
Das Internet hat phänomenal dazu beigetragen, die Einstellung der Leute in Bezug auf Beziehungen zu verändern. Es hat den Planeten Erde im wahrsten Sinne des Wortes zu einem globalen Dorf reduziert, außer dort wo es Sprachbarrieren gibt und in Ländern mit starker Zensur. Es hat die Möglichkeiten vergrößert, dass sich Leute aus weit entfernten Gegenden der Welt treffen, miteinander anfreunden und sogar ineinander verlieben.
Paulo und ich haben uns vor etwa zwei Jahren auf Fotolog angefreundet, einer Foto-Blog-Seite, wo mehr als zwei Millionen Benutzer Sozialkontakte pflegen mit Hilfe von Fotos, die sie dort ins Netz stellen und diskutieren. Ich habe dort einige andere Freunde gefunden, aber keiner davon steht mir so nah wie Paulo. Sehr nah, ja, aber auch sehr weit entfernt, denn Paulo lebt in São Paulo und ich in New York.
Wir haben eine, wie man sie im Allgemeinen nennt, Fernbeziehung. Wir sehen uns, wenn wir können, wenn wir die Zeit und das Geld haben, und wenn es keine Visa-Probleme gibt, denn das US Immigration Department sieht häufige Besucher nicht gern. Es ist eine sehr aufreibende Situation, die durch moderne Technologien sowohl gelindert als auch erschwert wird.
Wir haben die Kommunikation mit Hilfe einer Kombination aus Chat- und Internettelefonieprogrammen aufrechterhalten, aber diesen virtuellen Konversationen fehlt ein essenzieller Aspekt der persönlichen Interaktion: Körpersprache. Worte werden gewechselt, ohne visuellen oder akustischen Hinweis auf die Laune oder den Gemütszustand des anderen. Das Risiko des Missverstehens ist hoch. Vor kurzem missverstand einer von uns den Humor des anderen. In Kombination mit dem bereits existierenden Stress aus der großen Entfernung führte das zu einem Wortkrieg, der darin gipfelte, dass wir einander Gefühle verletzten.
Eine Woche später sind die richtigen Worte noch nicht geschrieben worden.
New York/São Paulo – 15. Juni 2005

